Steigende Mieten, höhere Preise und ein BAföG, das oft nicht reicht: Für viele Studierende ist die finanzielle Lage eng. Die angekündigte BAföG-Reform mit höheren Sätzen und einfacheren Anträgen ist weiter unsicher. Deshalb unterstützen die Studierendenwerke die Petition „Versprochen ist versprochen – BAföG jetzt retten!“. Hier geht's zur Petition
Warum die Petition wichtig ist
Viele von euch kennen es: Miete, Lebensmittel, Semesterbeitrag, Lernmaterialien – am Monatsende bleibt oft wenig übrig. Wer BAföG bekommt, braucht Verlässlichkeit. Und wer knapp über den Grenzen liegt, braucht faire Freibeträge.
Die Petition fordert, dass die angekündigte BAföG-Reform nicht verschoben oder gekürzt wird. Dazu gehören höhere Bedarfssätze, eine bessere Wohnkostenpauschale, höhere Freibeträge und ein einfacherer, digitaler Antrag. Gestartet wurde sie von fzs, DGB, Deutschem Studierendenwerk, GEW und ver.di.
Was politisch passiert ist
Am 11.06.2026 hat der Bundestag über Studienförderung und BAföG beraten. Der Antrag „Bildung bezahlbar machen – BAföG-Reform jetzt“ wurde in namentlicher Abstimmung abgelehnt. Damit ist eine BAföG-Novelle nicht endgültig vom Tisch. Aber klar ist auch: Die Umsetzung bleibt unsicher.
Auch Vertreter*innen der Regierungskoalition äußern sich aktuell, dass die geplante Reform unter Finanzierungsvorbehalt steht. Gleichzeitig sollte das BAföG moderner, einfacher und digitaler werden. Wann und in welchem Umfang dies umgesetzt wird, ist noch unsicher.
Jetzt unterschreiben und teilen
Ein Studium darf nicht daran scheitern, ob Miete und Lebensmittel noch ins Budget passen. Wer die BAföG-Reform unterstützen möchte, kann die Petition jetzt unterschreiben und weitergeben.
Petition unterschreiben
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Quelle: Presse-Statement des Deutschen Studierendenwerks
Quelle: Namentliche Abstimmung im Bundestag vom 11.06.2026